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Liapor-Leichtbeton – ein vielseitiger Baustoff

Das Grundrezept für Beton ist einfach. Die Natur liefert alle Zutaten: Zement aus Kalkstein und Ton, Gesteinskörnungen wie Sand, Kies oder Blähton sowie Wasser.
Durch die Wahl des Zuschlags und der Struktur wird gesteuert, wie schwer oder leicht, druckfest oder wärmedämmend ein Beton sein soll. Mit seinen verschiedenen Schütt- bzw. Rohdichten sowie unterschiedlichen Korngrößen stellt sich Liapor-Leichtbeton als ein vielseitiger Baustoff dar, bei dem sich die gewünschte Betongüte zielsicher erreichen lässt.
Leichter ist besser
Leichtzuschläge wie Blähton sorgen dafür, dass Leichtbeton weit mehr kann als Normalbeton. Leichtbeton optimiert die Vorzüge von Normalbeton hinsichtlich Festigkeit, Dichte, Dauerhaftigkeit und Wärmedämmung. Wie es der Name impliziert, ist Liapor-Leichtbeton um einiges leichter als normaler Beton. Die Trockenrohdichte von Liapor-Leichtbeton lässt sich zwischen 600 und 2.000 kg/m3 variieren. Je niedriger die Rohdichte, desto besser fallen die Wärmedämmeigenschaften des Leichtbetons aus. Liapor-Leichtbeton weist eine Wärmeleitfähigkeit zwischen 0,12 und 0,8 W/(m K) auf, Normalbeton mit etwa 2,3 W/(m K) liegt da deutlich schlechter. Infolge des wasserundurchlässigen und frostbeständigen Blähton-Zuschlags ist Leichtbeton ebenfalls frostbeständig und damit widerstandsfähiger als Normalbeton.
Gefügedichte …
Gefügedichter Leichtbeton entsteht durch den Einsatz leichter, Liapor-Kugeln mit einer völlig geschlossenen Oberfläche. Das geringe Eigengewicht ist von Vorteil beim Bau weit gespannter Brücken, von Hochhäusern und bei Fertigteilen.
… und haufwerksporige Struktur
Haufwerksporiger Leichtbeton benötigt wesentlich weniger Feinzuschläge sowie Bindemittel und ist damit bedeutend wirtschaftlicher als gefügedichter Leichtbeton. Im Unterschied zu diesem besitzt haufwerksporiger Leichtbeton zahlreiche Lufthohlräume. Wenn sich die Blähton-Kugeln berühren, entstehen Zwischenräume, so genannte Zwickel, die nicht oder nur teilweise mit Beton gefüllt werden. Haufwerksporiger Leichtbeton bietet sich ideal für viele Ausgleichs- und Gefälleschichten an, wo nur geringe Festigkeiten notwendig sind.
Keine Erfindung der Neuzeit
Das Pantheon in Rom entstand zwischen 118 und 128 n. Chr. auf dem Marsfeld, wobei die Baumeister vor einer statisch-konstruktiven Herausforderung standen. Eine 43 Meter hohe Kuppel sollte das Pantheon mit seinem Durchmesser von 43 Metern überspannen, was mit Naturstein nicht zu verwirklichen war. Die alten Römer wählten daher einen neuen, von Menschenhand geschaffenen Baustoff: Leichtbeton – den leichten opus caementium.
Liapor Leichtbeton bewährt sich seit Jahrzehnten im Ingenieur- und Brückenbau. Beispiele dafür sind die Wohnanlagen in der Breitenfurter Strasse in Wien, der Wohnpark Alt Erlaa sowie das Landhaus Fuhrgassl-Huber.
Ein weiteres Beispiel ist das Biotrainings-Dunglzentrum in Gars am Kamp. Da gerade bei diesem Objekt größter Wert auf ökologische Bauweise gelegt wurde, konnten hierbei sämtliche Vorteile des Liapor-Leichtbetons genutzt werden. Einer der spektakulärsten Leichtbetonbauten ist bekanntermaßen der BMW-Tower in München.

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Prospekte
Liapor-Leichtbeton
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