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30.03.2006 Erste fünf Ränge für Liapor-Blähton

Gegenstand des Wettbewerbs der Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke sollte ein leistungsfähiger Leichtbeton mit einer Trockenrohdichte unter 2.000 kg/m3 sein, der optimale Eigenschaften hinsichtlich Masse und Festigkeit erreicht.
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18 Proben am Start
In ihrer über 100-jährigen Geschichte konnten sich die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke zu einer der bedeutendsten Zement- und Baustoffgruppen im Alpen-Adria-Raum entwickeln. Mit einem Wettbewerb wollte das Unternehmen das Interesse an Leichtbeton steigern, heimische Zementsorten weiter bekanntmachen und Innovationen fördern. Die Leistungsfähigkeit eines Leichtbetons lässt sich natürlich unterschiedlich bewerten. Die Wettbewerbsjury wählte einen Quotienten aus Rohdichte und erreichter Druckfestigkeit – mit einem möglichst kleinen Wert als Optimum. Für den Wettbewerb bestand freie Rezepturwahl und es war kein exaktes Prüfalter vorgegeben.
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Unterschiedlichste Rezepturen
Bis zum Teilnahmeschluss wurden 18 Würfelserien mit 15 Zentimeter Kantenlänge abgegeben. Die von den Wettbewerbsteilnehmern verwendeten Leichtgesteinskörnungen waren Liapor-Blähton in unterschiedlicher Körnung und Festigkeitsklasse, Poraver- sowie Liaver-Blähglas, Kandstone von den Firmen Kandussi und Betontechnik sowie EPS-Regenerat in unterschiedlicher Körnung. Die Rohdichten aller eingereichten Proben lagen zwischen 986 kg/m3 und 1.998 kg/m3; im Mittel bei 1.630 kg/m3. Die Druckfestigkeiten bewegten sich in einem Bereich von 4,7 N/mm2 bis 107,3 N/mm2; Mittelwert 47,9 N/mm2. Der Zementgehalt schwankte zwischen 380 kg/m3 und 830 kg/m3; das Mittel aller 18 Serien lag bei 506 kg/m3.
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And the winner is…
Die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke nutzten das Kolloquium "Forschung und Entwicklung für Zement und Beton" am 9. November 2005 in Wien, um die Gewinner des Wettbewerbs bekannt zu geben. Den 1. Platz belegte die FH Technikum Kärnten. Deren Serie 1 besitzt eine Rohdichte von 1.998 kg/m3 sowie eine Druckfestigkeit von 107,3 N/mm2 und erreichte so einen Quotienten von 18,62. Die Zutaten des Leichtbeton-Siegers: Liapor-Blähton GK 4 (Größtkorn), Dolomiten-Zement CEM I 42,5 R C3A frei 810 kg/m3, Microsilika Elkem 940 u und Stahlfasern 80 kg/m3. Mit weiteren Serien erreichte die FH Technikum Kärnten noch die Plätze 2 und 5 (Quotienten 19,82 bzw. 21,85). Der Platz 3 ging an Lias Österreich GmbH mit einem Quotienten von 20,27, Platz 4 an Lafarge Perlmooser. Bei unterschiedlichen Rezepturen hatten die Leichtbetone der ersten fünf Plätze eines gemeinsam: den natürlichen und leistungsfähigen Leichtzuschlag Liapor-Blähton. www.wup.at
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