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20.07.2007 Probewohnen im Passivhaus

Wer sich für die Passivhausbauweise interessiert, kann sich in Großschönau im Nordwesten des Waldviertels durch Probewohnen hautnah über energieeffizientes Bauen informieren. Im erste Passivhausdorf Europas steht auch das Ehlia-Haus des Bauunternehmens Johann Winkler mit seinen Leichtbetonwänden aus Liapor-Blähton.
Das Konzept vom Passivhaus, das durch intelligente Planung und Ausführung nicht mehr als 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr verbraucht, setzt sich immer mehr durch. Österreich spielt hier eine Vorreiterrolle: Bereits etwa vier Prozent des Neubauvolumens sind Passivhausstandard, in zehn Jahren sollen es laut Prognosen bereits 98 Prozent sein. Passivhäuser zeichnen sich neben dem sehr niedrigen Energieverbrauch auch durch eine besonders hohe Behaglichkeit aus.
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Der besondere Musterhauspark
Die Idee vom Sonnenplatz Großschönau entwickelte sich bereits 2001: Daraus entstand das erste europäische Passivhausdorf zum Probewohnen® mit dem Kompetenzzentrum für Bauen und Energie der Zukunft. Seit Mitte Mai 2007 sind die ersten sechs Passivhäuser fertiggestellt. Interessierte können tage- oder wochenweise probewohnen und so die Häuser auf ihre Alltagstauglichkeit prüfen. Das Kompetenzzentrum bietet mit Vorträgen und Seminaren umfassende Informationen zum Thema energieeffizientes Bauen und Wohnen der Zukunft.
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Energieoptimiertes Wohnen
Jedes der Musterhäuser ist nach "klima:aktiv"-Kriterien zertifiziert, einer österreichischen Klimaschutzinitiative zur Verringerung des CO2-Ausstoßes. Mit einer optimalen Gebäudehülle wurden die Energiekosten radikal reduziert und gleichzeitig Wohnqualität sowie Behaglichkeit geschaffen. Ein ökologischer, leistungsstarker und wohngesunder Baustoff wie Liapor-Leichtbeton ist dafür besonders geeignet. Er bildet die Innenschalen der 25 cm starken Wände des Ehlia-Hauses (Ehlia = Enter Heat Light Intelligence Air). Durch die Porenstruktur des Liapor-Leichtbetons besitzen die Wandelemente wärmedämmende und zugleich wärmespeichernde Eigenschaften bei hoher Schalldämmung. Das geringe Gewicht erleichtert den Transport und die Montage der Wandelemente – ein Schritt zum kostengünstigen Bauen. Zusammen mit einer 30 cm starken Wärmedämmung ergibt sich so die ideale Wand für den Passivhausbau mit höchsten Ansprüchen an ökonomische Energieeffizienz und optimale Wohnqualität. Mit dem Sonnenplatz hat die Gemeinde Großschönau ein europaweit einzigartiges Projekt zu bieten: ein Dorf der Zukunft, das mit allen Sinnen "erwohnt" werden kann. www.sonnenplatz.at
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