Naturrein und circa 180 Millionen Jahr alt – Lias-Ton bildet den hochwertigen Grundstoff für Liapor. Das Rohmaterial Ton wird landschaftsschonend sowie flächensparend abgebaut und in den Liapor-Werken zu Blähton weiterverarbeitet. Die sorgfältige Aufbereitung umfasst das Mischen, Mahlen und Formen zu kleinen Kugeln. Dieser Rohton wird dann bei circa 1.200 °C im Drehrohrofen gebrannt. Dabei verbrennen die gleichmäßig und fein verteilten, organischen Bestandteile des Tons, die Kugeln blähen sich auf. Im Feuer geboren – so entsteht luftporendurchsetzter, keramischer Liapor-Blähton.

Liapor besitzt eine mäßig raue, geschlossene Oberfläche und eine gleichmäßige, feine Porenstruktur im Inneren. Auch bei einem Naturprodukt wie Liapor-Blähton lassen sich Gewicht, Größe und Festigkeit exakt steuern. Bei geringem Gewicht verfügt Liapor über eine optimale Kornfestigkeit und damit beste Voraussetzungen für einen guten Baustoff.
   


Für eine hohe Effizienz spricht, dass aus einem Kubikmeter Ton bis zu fünf Kubikmeter Liapor-Tonkugeln entstehen. Wenig Rohton ergibt viel Baustoff – diese überzeugende Formel schont die Abbauflächen. Die Rekultivierung abgebauter Flächen entspricht den neuesten Erkenntnissen und Vorschriften. Die Natur erhält so ihre Leihgabe in ökologisch sinnvoller Form zurück.