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Natürlich aus Ton

Nur naturreiner und besonders hochwertiger Ton ist für Liapor-Produkte geeignet.

Der bis zu 180 Millionen Jahre alte Ton im Zeitalter des Lias entstanden, eignet sich nicht nur besonders gut zur Herstellung eines hervorragenden Produktes, sondern gab ihm auch seinen Namen: Liapor. Das natürliche Rohmaterial wird dabei landschaftsschonend und flächensparend abgebaut.

Im Feuer geboren

Die Natürlichkeit bleibt auch bei der Weiterverarbeitung zu Liapor-Tonkugeln gewahrt. Denn das entscheidende Element im Herstellungsprozeß bildet das Feuer. Nach dem Liapor-Verfahren wird der Rohton gemischt, staubfein gemahlen und unter Zugabe von Wasser zu kleinen Kugeln granuliert. Mit Kalksteinmehl bepudert, werden diese dann bei circa 1.200 °C im Drehrohrofen gebrannt. Dabei verbrennen die gleichmäßig und fein verteilten, organischen Bestandteile des Tons. Die Kugeln blähen sich auf und es entsteht luftporendurchsetzter, keramischer Liapor-Blähton. Auch bei einem Naturprodukt wie Liapor-Blähton lassen sich Gewicht, Größe und Festigkeit exakt steuern.

Leicht und druckfest

Mit den natürlichen Bläh-Eigenschaften des Rohstoffs und einem optimierten Produktionsverfahren entstehen aus einem Kubikmeter Ton rund fünf Kubikmeter Liapor-Tonkugeln. Diese effiziente Ausnutzung des Rohstoffs ist ein wichtiger ökologischer Aspekt. Liapor besitzt eine ideale Kornform: Die Oberfläche ist mäßig rau und geschlossen. Im Inneren findet sich eine gleichmäßige, feine Porenstruktur. Bei geringem Gewicht verfügt Liapor über eine optimale Kornfestigkeit und damit beste Voraussetzungen für einen guten Baustoff.

Schonend mit der Natur umgehen

Das Naturprodukt Liapor entsteht aus reinem Ton. Dies unterliegt einer permanenten Kontrolle nach DIN 4226 sowie den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Umweltverträgliches Bauprodukt e.V. München. Zur umweltfreundlichen Herstellung gehören modernste Rauchgasreinigungsanlagen. Das Rekultivieren der Abbauflächen entspricht den neuesten Erkenntnissen und Vorschriften.